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Spritzbredle – Die Eleganz der Straßburger Festtage

Die Spritzbredle, goldene Juwelen der Straßburger Weihnachtsmärkte, verbinden Tradition und Raffinesse. Ihre zarten Formen, die mit einem Spritzbeutel geformt werden, und ihre zartschmelzende Textur machen sie zu einem Muss der elsässischen Festtage. Ein Rezept, das seit Jahrhunderten Ihre Weihnachtstische bereichert.

  • Weihnachten zu Hause

Elsässer Spritzbredle

Diese zarten alsässischen Spritzgebäcke, mit spritzbeutelpräzision geformt wie von einem Goldschmied, sind die kulinarischen Botschafter der Straßburger Weihnachtsmärkte. Ihre schmelzende Textur und elegante Form machen sie seit dem 17. Jahrhundert zu einem unverzichtbaren Festtagsgebäck.

Vorbereitung: 30 Min. Ruhezeit: 1 Stunde Backzeit: 10 Min.

Zutaten (für ca. 30 Stück)

  • Weizenmehl (Type 405) 450 g
  • Zimmerwarme Butter 250 g
  • Feiner Zucker 250 g
  • Frische Eier (Größe M) 2 Stück
  • Gemahlene Mandeln 250 g
  • Backpulver 1 TL

Zubereitungsschritte

  1. Verrühren Sie in einer großen Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig. Geben Sie die Eier einzeln hinzu, dann sieben Sie nach und nach Mehl, Mandelpulver und Backpulver ein. Kneten Sie alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig.
  2. Formen Sie aus dem Teig eine Kugel, wickeln Sie diese in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Dieser Schritt ist entscheidend für die perfekte Konsistenz.
  3. Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vor. Rollen Sie den Teig leicht auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Mit einer gezackten Spritzdüse drücken Sie etwa 3 cm lange Teigstreifen direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
  4. Backen Sie die Spritzbredle für 8–10 Minuten, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Lassen Sie sie auf einem Gitter abkühlen. In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu einer Woche.

Ein Stück Geschichte...

Die Spritzbredle – ihr Name leitet sich vom elsässischen Verb "spritze" (spritzen) ab – wurden traditionell von Straßburger Familien während der Adventszeit zubereitet. Ihre längliche Form soll die Sonnenstrahlen symbolisieren und erinnert an die vorchristlichen Wurzeln der Winterfeste. Bereits im 17. Jahrhundert waren sie ein fester Bestandteil der festlichen Backstube.