Butterbredle – Die süße Vanille
Mit ihrer reichhaltigen Butter und ihrem Vanillearoma sind Butterbredle die kulinarische Seele des elsässischen Advents. Diese goldbraunen Kekse, die früher in der Familie gebacken wurden, genießt man heute zwischen zwei Gläsern Glühwein. Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
- Weihnachten zu Hause
Butterbredle
Diese goldenen Vanille-Plätzchen begeistern Jung und Alt gleichermaßen. Ihre schmelzende Textur und ihr verführerisches Aroma erinnern an die beleuchteten Gassen Straßburgs während der Weihnachtszeit.
RezeptbeschreibungZutaten (für ca. 25 Stück)
- Mehl 250 g
- Butter (mild) 125 g
- Puderzucker 125 g
- Eigelb 3 Stück (+1 zum Bestreichen)
- Vanillezucker 1 Päckchen
- Backpulver 1 Teelöffel
Zubereitungsschritte
- In einer Schüssel Butter mit Zucker und Vanillezucker zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Die Eigelbe einzeln unterrühren, dann das gesiebte Mehl und das Backpulver hinzufügen. Alles kurz zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Diese Pause fördert die Aromenentwicklung und erleichtert das spätere Ausrollen.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Den Teig auf 4 mm Dicke ausrollen und mit Ausstechformen (Sterne, Tannenbäume oder Kreise) ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Die Plätzchen mit dem verquirlten Eigelb (mit etwas Wasser verdünnt) bestreichen. Für 10 bis 12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auf einem Gitter abkühlen lassen, bevor man sie genießt.
Wussten Sie schon?
Die Butterbredle hießen früher "Weihnachtsplätzchen" (Weihnachtsplätzchen). Das Rezept wird seit Generationen weitergegeben und variiert je nach Familie: Manche verfeinern es mit Orangenschale oder Kardamom für eine exotische Note.
