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Der Weihnachtsmarkt in zwei Tagen: Kulturerbe, Handwerk und viele Schlemmereien

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Kulturerbe, Handwerk und viele Schlemmereien

Erster tag

Die Erkundung von Straßburg beginnt in einem der typischsten Viertel Straßburgs: dem Gerberviertel Petite France mit seinen Kanälen, Schleusen und Fachwerkhäusern. Eine Postkartenlandschaft.

Auf der Place Grimmeissen lädt der Off-Markt dazu ein, Weihnachten einmal ganz anders zu betrachten: entdecken Sie die Weihnachtsbräuche auf eine unerwartete und unkonventionelle Art, und kaufen Sie Produkte aus dem fairen und solidarischen Handel.

Ein paar Straßen weiter wird die Place des Meuniers vom Markt der unverdrossenen Kleinproduzenten aus dem Elsass eingenommen. An ihren Ständen gibt es regionale und lokale Produkte: Schnaps, Nougat, Pilze, Honig, Kompott...

Wir spazieren nun weiter der Grand’Rue entlang bis zum Gutenbergplatz. Dort heisst es « Willkommen Libanon », das Land, das Straßburg dieses Jahr als Ehrengast seines Weihnachtsmarkts empfängt, und insbesondere Byblos, die christliche Stadt im Nahen Osten, die Sie begeistern wird.

Wir bummeln auf der Suche nach Geschenkideen an den Holzhütten auf der Place de la Cathédrale und der Place du Château entlang. Warum sollten wir nicht ein Holzspielzeug unter den Weihnachtsbaum legen? Nur einen Katzensprung entfernt genießen wir die Plätzen – hierzulande „Bredele“ genannt – der Fédération des Boulangers d'Alsace und Glühwein aus Weißwein aus dem Elsass von der Tribu des Gourmets, auf dem Marché des Délices de Noël d'Alsace, Place du Marché-aux-Poissons und auf der Terrasse vor dem Rohan-Palast.

Nun sind wird schon am Wochenende! Nutzen Sie die Gelegenheit, die lebende Weihnachtskrippe im Hof des Palais Rohan zu besichtigen. Müde nach diesem ersten Tag genießen wir bei einer Schifffahrt auf dem Fluss die Pracht der Weihnachtshauptstadt und ihrer europäischen Institutionen bei Einbruch der Dämmerung.

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Zweiter Tag

Die Neustadt ist ein Viertel, das es unbedingt zu entdecken gilt - es wurde gerade in das Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen. Dieser Stadtteil wurde zwischen 1871 und 1918 vom Deutschen Reich erbaut. Hier findet man die Place de la République, gesäumt von der Universitätsbibliothek, dem Palais du Rhin - dem ehemaligen Kaiserpalast, sowie dem Nationaltheater von Straßburg.

Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt schauen wir in den Bischofspalast (Palais épiscopal) in der Rue Brulée. Dort beginnt der Krippenweg: eine Ausstellung verschiedener Krippen unterschiedlicher Machart.

Vorbei an Lichterketten, Krippenfiguren, Weihnachtskugeln und Glühweindüften führt der Spaziergang zum berühmten Christkindelsmärik, dem Markt an der Place Broglie. Kinder werden Spaß daran haben, sich mit dem Weihnachtsmann fotografieren zu lassen - selbstverständlich mit dem echten. Wenn Sie noch nichts gegessen haben, ist es an der Zeit, das überbackene Baguette "à la Flammkuchen" zu probieren.

Von der Place Broglie gelangt man zum berühmten Carré d'Or, dem alten Bezirk der Goldschmiede. Die kleinen Einkaufsstraßen dort sind wunderschön dekoriert und beleuchtet. Auf der Place du Temple-Neuf steht wieder die elsässische Küche im Vordergrund: Trüffel aus dem Elsass, die berühmte Knack à la Truffe (Trüffelwurst), Bier, Gebäck oder auch elsässischer Whisky. Der Tag endet stilvoll mit der Entdeckung des majestätischen Weihnachtsbaums auf der Place Kléber. Das dort angesiedelte Village du Partage (Dorf der Solidarität) umfasst bis zu 85 humanitäre und Solidaritätsorganisationen. Ärzte der Welt, Rotes Kreuz, Humanis usw. Gönnen Sie sich eine heiße Suppe am Stand von Humanis: Sie wird von einem der großen elsässischen Sterneköche zubereitet, die die Arbeit der Organisation unterstützen.