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Der Weihnachtsmarkt in drei Tagen: eine Mischung aus Kultur, Traditionen und einem Hauch von Andersartigkeit

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Erster Tag

Vormittag:

Der Tag beginnt in der Rue Mercière. Dort präsentiert sich das Straßburger Münster, ein Meisterwerk der Gotik, majestätisch seinen Besuchern. Sie möchten es besichtigen? Betreten Sie das Gebäude vor 11:45 Uhr, um den Tanz seiner berühmten astronomischen Uhr zu erleben und seine große Krippe zu entdecken. Auf dem Weihnachtsmarkt auf der Place de la Cathédrale bummeln wir zwischen Hütten mit Kunsthandwerk: Holzspielzeug, Dekoartikeln für Zuhause oder Stofftiere. Ein bisschen hungrig? Dann ist ein leckeres heißes Crêpe genau das Richtige.

Nehmen Sie die Rue du Maroquin bis zur Terrasse Rohan und die Place du Marché-aux-Poissons und probieren Sie Spezialitäten aus dem Elsass auf dem Markt der elsässischen Weihnachtsgenüsse: Bredele, Glühwein, Foie Gras…

Zum Mittagessen tauchen wir weiter in die elsässische Küche ein: ein Flammkuchen in einem der Restaurants in der Rue du Maroquin ist Pflicht.

Nachmittags:

Die Erkundung Straßburgs geht weiter durch die Rue des Frères bis zur Place du Marché Gayot mit ihren Bistros und Terrassen. Das trifft sich gut, es ist Kaffeezeit. Wer Lust auf Bastelei hat, kann für den Weihnachtsbaum auf dem Platz ein paar Dekoration anfertigen. Ein paar Ecken weiter, auf der Place Saint-Etienne, gibt es musikalische und andere künstlerische Dartbietungen. Die Rue du Faisan und die Rue des Charpentiers führen uns dann zur Place Broglie. Der älteste Weihnachtsmarkt Straßburgs, der berühmte Christkindelsmärik hat eine ganz besondere Spezialität: Weihnachtsschmuck – hier finden Sie Unmengen an Lichterketten, Krippenfiguren, Gegenständen aus Holz, Weihnachtskugeln in vielen Farben, Bänder...

Wenn Sie jetzt ein bisschen Luft schnappen möchten, ist es Zeit für einen Besuch in der Neustadt, dem vom Deutschen Reich zwischen 1871 und 1918 erbauten Viertel. Wir gehen in Richtung Place de la République und bewundern ihre Wahrzeichen: Palais du Rhin, National- und Universitätsbibliothek sowie das Straßburger Nationaltheater.

Wem noch nach etwas Einkehr ist, der kann auf dem Heimweg am Bischofspalast vorbeischauen und dort eine der zahlreichen Weihnachtskrippen des Krippenweges bewundern.

rue des juifs an Weihnachten in Straßburg
Grand Rue an Weihnachten in Straßburg

Zweiter Tag

Vormittag:

Bevor der Weihnachtsmarkt um 11 Uhr öffnet, gehen wir auf Entdeckungsreise im Straßburger Stadtteil mit Postkartenmotiv: das Gerberviertel Petite France. Wir beginnen mit dem Vauban-Wehr und seiner bekannten Panoramaterrasse, dann gehen wir de Quai de la Petite France entlang, biegen links ab und überqueren die kleine Drehbrücke, und schlängeln uns durch kleine Gassen bis zum Off-Markt und seinem alternativen Weihnachtsbaum auf der Place Grimmeissen.

Danach geht es zum Markt auf der Place Saint-Thomas, wo die Thomaskirche, im Elsass auch Münster der Protestanten genannt, dominiert.

Etwas hungrig? Zahlreiche kleine Restaurants an der Grand'Rue stehen zur Auswahl.

Nachmittags:

Wir gehen am Ill-Ufer entlang, überqueren sie und gelangen zum Elsässischen Museum - dort tauchen wir ganz in die elsässischen Volkstraditionen ein. Nach dem Besuch bewundern wir bei Einbruch der Dämmerung die Beleuchtung der Rue du Vieux-Marché-aux-Poissons und der Rue des Grandes-Arcades und gehen weiter in Richtung der Place Kleber mit dem großen Weihnachtsbaum und dem Village du Partage, die in hellem Lichterglanz erstrahlen.

Am Abend flanieren wir durch das Carré d'Or und bewundern die Weihnachtsbeleuchtung. Wer noch Ausdauer hat, kann sich für Spaziergänge entscheiden, die jeden Abend um 18 Uhr vom Fremdenverkehrsamt angeboten werden, vor allem für den Nachtwächterspaziergang!

Dritter Tag

Vormittag:

Wir erkunden heute das Land des Weihnachtsmannes: Finnland! Nach Island im vergangenen Jahr ist Finnland das Gastland 2018 auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt. Auf der Place Gutenberg bieten die Hütten des finnischen Dorfes einen Vorgeschmack auf das Kunsthandwerk und die Gastronomie dieses Landes.

Danach geht es durch die Grand'Rue und die Place de Meuniers auf den Markt der unverdrossenen Kleinproduzenten aus dem Elsass. Dort probieren wir die besten Produkte aus dem Elsass.

Nachmittags:

Auf der Place Grimmeissen hat der OFF-Markt seinen Platz gefunden. Hier steht die Sozial- und Solidarwirtschaft im Vordergrund. Man findet dort originelle und vor allem regionale und verantwortungsvolle Geschenkideen: Vintagemöbel, Maßkleidung, originelle Kunsthandwerk- und Kunstkreationen, Second-Hand-Elektrogeräte und Bio-Lebensmittel.

Kunstliebhaber werden sicher das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg - MAMCS) besuchen, das seine Sammlungen auf 5000m² präsentiert. Zu den bemerkenswerten Werken gehört "Christus verlässt den Gerichtssaal" des Elsässers Gustave Doré. Im Moment findet dort die Jubiläumsausstellung „Happy 20“ aus Anlass des 20-jährigen Geburtstags des Museums statt.

Wer möchte, kann anschließend noch den Street Art Parcours im Bahnhofsviertel bestaunen, bevor es wieder zur abendlichen Stärkung in eines der Restaurants im Stadtzentrum geht.

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